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Amtsjugendpfleger

Johann Oltmanns-LeimgruberJohann Oltmanns-Leimgruber.

 

Seit April 2018 bin ich als Amtsjugendpfleger im "Modellprojekt Amtsjugendpflege" des Lankreiseses Ludwigslust-Parchim für die Jugendarbeit im Amt Goldberg-Mildenitz vor Ort. In meiner bisherigen Laufbahn habe ich Erfahrungen im Bereich Kinder- und Jugendkulturarbeit gesammelt, war mehrere Jahre als Betreuer für chronisch psychisch erkrankte Menschen tätig und habe mich den letzten Jahren mit Prävention von sexueller Gewalt an Jungen beschäftigt.

 

 

Konzept zur Entwicklung der Amtsjugendpflege

 

Meine Aufgabe ist es, die Jugendarbeit im Amt aus der Taufe zu heben und sie weiterzuentwickeln. Es gibt zwei ganz konkrete Standorte an denen ich aktiv bin. Zum Einen den Kinder-und Jugendclub Mestlin am Marx-Engels-Platz in Mestlin - hier liegt der Schwerpunkt auf künstlerisch-kreativer Arbeit. Und zum Anderen den Kinder- und Jugendclub Goldberg in der Parkstrasse. Der Club in Goldberg ist eher ein offener Jugendtreff, der Altersdurchschnitt etwas höher als in Mestlin. Es finden an beiden Standorten aber auch Workshops mit den Grundschulen des Amtes statt und offene Workshops die amtsweit beworben werden und für alle Interessierten offen sind. Tagesausflüge und Freizeitfahrten gehören ebenso dazu.

Ein neues Thema sind selbstverwaltete Jugendtreffs. Hier geht es um die Begleitung und Unterstützung von Eigeninitiativen Jugendlicher, Vertretung vor den Gemeindegremien und konkrete Unterstützung. Der Erstversuch hat in Mestlin gerade begonnen, weitere Gemeinden könnten folgen.

 

Jugendberatung 

 

Seit Juli 2020 gibt es eine Kooperation mit der Jugendberatung der AWO, die sich von Lübz nach Goldberg verlagert hat und bei der Jugendarbeit im Amt unterstützt. Dadurch können weitere Angebote wie Beratungszeiten und Elternarbeit angeboten werden.

 

Die Region

 

Das Amt Goldberg-Mildenitz ist ländlich strukturiert. Weite Wege zur Schule oder zur Wahrnehmung von Freizeit- und Kulturangeboten sind Alltag für Kinder und Jugendliche. In den Grundschulen und der Regionalen Schule treffen Kinder und Jugendliche aus den fünf Gemeinden des Amtes aufeinander und fahren nach Schulschluß meist wieder zurück in ihre jeweiligen Wohnorte.

Kinder- und Jugendarbeit findet hier innerhalb von Vereinsstrukturen wie der Jugendfeuerwehr, in Sport- und Karnevalsvereinen oder in kirchlichen Gruppen statt. Eine offene Jugendarbeit, die es auch jungen Menschen ermöglicht teilzuhaben, die nicht von den Vereinsangeboten angesprochen werden oder sich nicht integrieren können, gab es lange Zeit innerhalb des Amtes Goldberg-Mildenitz nicht.

 

Es besteht also eine Notwendigkeit Hilfen und Unterstützung für diese Zielgruppe zu schaffen.

 

Aufgabe der offenen Jugendarbeit ist es, den Bedarf an Unterstützung zu ermitteln und die notwendigen Angebote bereitzustellen. Die Potenziale der Selbstorganisation bei Kindern und Jugendlichen müssen dabei genutzt und auch jene Jugendlichen angesprochen werden, die bisher eben nicht von der Jugendarbeit erreicht werden konnten. Durch Angebote, Methoden und Maßnahmen, die sich an den Bedürfnissen und Interessen der Zielgruppen orientieren, wird bei der sozialen Integration, dem sozialen Lernen und der Aktivierung eigener Ressourcen im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt.

 

Die Arbeitsgebiete und Angebote der Jugendsozialarbeit unterscheiden sich dabei nach Bedarfslagen.

 

Zur Zielgruppe gehören:

  • Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren;

  • Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren;

  • junge Erwachsene im Alter von 18 bis 27 Jahren;

 

Da sich ressourcenorientiertes Arbeiten sowohl auf die persönlichen Kompetenzen jedes Einzelnen, als auch auf die Möglichkeiten, die ein Sozialraum bietet bezieht, ist die Voraussetzung dafür eine intensive und fundierte Netzwerkarbeit mit den öffentlichen und freien Trägern, mit Vereinen, Verbänden, Initiativen und Ehrenamtlichen. Der Austausch mit Fachkollegen, die gemeinsam Projekte organisieren und sich gegenseitig Unterstützung bieten ist eine verlässliche Grundlage der Qualitätssicherung im Bereich der sozialpädagogischen Arbeit.

 

Presse

Ländliche Jugendarbeit hat Zukunft

Mestliner Schüler in Bastellaune

Junge Baumbezwinger

Keine Angst vor Graffitikunst

Im Jugendclub macht Schule Spass

Die Stunde Null

Wer vertritt die Jugendinteressen?

Neues Leben im alten Garten

Amtsjugendpfleger hat ein offenes Ohr für die Jugend

Geschenke für den Jugendclub

Jugendgruppe sucht eigenen Treffpunkt

Legales Graffiti an der Brüzer Bushaltestelle

Die Jugendarbeit wird ausgebaut

Sie haben Fragen?
Gerne beantworte ich diese.

Tele.: ( 038736 ) 80 10 31
Mobil ( 0152 ) 278 455 07